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      Eifel-Mosel Bären Sonntag, 23. November 2014      
 
Drei, Vier, Fünf – Das neue Einmaleins der Rheinland-Pfalz Liga PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 6. Juli 2014

Auf der diesjährigen Arbeitstagung (6. Juli 2014) des Rheinland-Pfälzischen Eis- und Rollsport Verbands in Zweibrücken einigten sich die Vertreter der anwesenden Mannschaften auf ein interessantes Intermezzo zwischen Oberliga West, Regionalliga Süd-West, Rheinland-Pfalz und Luxemburg.

Nach umgehender Einigung auf den Verzicht von „1b-Mannschaften“ im rheinland-pfälzischen Ligabetrieb, meldeten offiziell der EHC Neuwied, der EHC Zweibrücken, die Eifel-Mosel Bären und der IHC Beaufort für die kommende Saison der Eishockey Rheinland-Pfalz Liga. Was zunächst nicht außergewöhnlich erscheint, lässt den fachkundigen Eishockey Liebhaber jedoch rätseln. Offiziell ist somit ein 3. Ligist (EHC Neuwied) und ein 4. Ligist (EHC Zweibrücken) zusätzlich für den Spielbetrieb in der fünftklassigen Rheinland-Pfalz Liga spielberechtigt. Realistisch gesehen bleibt für die besten Akteure beider Mannschaften jedoch kaum Zeit sich auch in das Abenteuer „RLP-Liga“ zu stürzen.

Zu bedauern ist der Ausstieg des TSV Schott Mainz. Der letztjährige, große Konkurrent der Eifel-Mosel Bären verzichtet auf einen Start in der kommenden Rheinland-Pfalz Liga. Der Vizemeister aus der Landeshauptstadt strebt eine Teilnahme in der gleichgestellten Hessenliga an. Die Bären aus Bitburg freuen sich dennoch auf die bevorstehende 1,5-fach Runde (drei Spiele gegen jede Mannschaft) mit anschließenden Playoffs im „Best-of-Three“ Modus. Dem Los geschuldet wird der amtierende Meister aus Bitburg jedoch nur vier der neun Vorrunden Spiele unter eigenem Dach bestreiten.

Mindestens ein weiteres Heimspiel haben die üblichen Teilnehmer des zusätzlichen Rheinland-Pfalz Pokals. Während im ersten Halbfinale des Pokals der EHC Neuwied auf den TSV Schott Mainz trifft, bekommen es die Eifel-Mosel Bären im zweiten Halbfinale mit der Bestbesetzung des EHC Zweibrücken zu tun.

Im Nachwuchsbereich meldet der EV Bitburg eine Knabenmannschaft mit den Jahrgängen 2001,2002 + 2003,2004 und trifft dort in einer Einfachrunde auf den TSV Schott Mainz und EHC Neuwied. Auf Grund oben genannter Einigungen wurde komplett auf den Spielbetrieb der Bezirksliga Rheinland-Pfalz verzichtet. Für die zweite Mannschaft der Bären verbleiben somit lediglich Freundschaftsspiele in der diesjährigen Saison.

Die erste Mannschaft rund um Trainer Michal Janega befindet sich bereits im Sommertraining und wird ihre ersten Vorbereitungsspiele im September bestreiten. Mehr Informationen so wie die ausführlichen Spieltermine werden mit dem Ende der Sommerferien erwartet.

Rheinland-Pfalz Liga 2014/2015
Eifel-Mosel Bären (amtierender Meister)
IHC Beaufort
EHC Neuwied
EHC Zweibrücken

Rheinland-Pfalz Pokal 2014/2015
EHC Neuwied - TSV Schott Mainz (Halbfinale 1)
EHC Zweibrücken - Eifel-Mosel Bären (Halbfinale 2)

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 6. Juli 2014 )
 
Bären bleiben im Eifel-Mosel Land – kein Aufstieg nach NRW PDF Drucken E-Mail
Montag, 10. März 2014

Trotz einer bemerkenswerten Leistung und dem verdienten Gewinn der Eishockey Rheinland-Pfalz Meisterschaft, wird es für die Bären zu keinem Relegationsspiel in der Regionalliga West kommen. Eine mögliche Partie gegen die Ratinger Ice Aliens 1b wurde vom Verband LEV-NRW abgesagt.

Weil man sich im Meisterschaftsfinale gegen die Mainzer Wölfe in zwei Spielen mit insgesamt 8:5 durchsetzen konnte, erspielten sich die Eifel-Mosel Bären die sportliche Qualifikation zu einem Relegationsspiel gegen den Letztplatzierten aus der viertklassigen Regionalliga West. Der Sieger einer solchen Partie, hätte sich für die Teilnahme an der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West qualifiziert.

Da der Ligenbetrieb in der Regionalliga West jedoch länderübergreifend in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz durchgeführt wird, entstünden weitaus höhere Kosten im Vergleich zur Rheinland-Pfalz Liga. Die Anzahl der Spiele würde sich vervielfachen und zusätzlich eine Ausländerregelung von zwei Ausländern pro Team in Kraft treten.

Da die Eifel-Mosel Bären einen solchen finanziellen Aufwand nur schwer und die Organisation erst recht nicht meistern können, wurde bereits nach der Meisterschaft entschieden auf einen möglichen Aufstieg zu verzichten. Besonders fehlende Eiszeiten macht es dem Verein schwer einen möglichen Aufstieg zu realisieren. Zurzeit werden Heimspiele der Bären ausschließlich sonntagabends ausgetragen, wobei solches an Adventssonntagen sowie Feiertagen vom Hallenbetreiber nur in Notfällen möglich gemacht wird. In der Regionalliga West sind Doppelwochenenden jedoch beinahe an der Tagesordnung, so dass man mit den wenigen Eiszeiten in terminliche Probleme (dieses Jahr gesehen am RLP-Pokal gegen den EHC Neuwied) geraten würde.

Zusätzlich ist der Bären-Kader geprägt von Internationalität: Dabei werden nicht gezielt Top-Spieler von Übersee transferiert, sondern lediglich den anwesenden Air-Force Soldaten in Spangdahlem oder im Umfeld von Bitburg lebenden Ausländern die Möglichkeit gegeben Eishockey zu spielen. Neben fünf US-Amerikanern, stehen mit Spielertrainer Michal Janega (CZE) und dem 16 jährigen Damian Dabrowski (POL) insgesamt sieben ausländische Spieler im Kader der Eifel-Mosel Bären. Wie erwähnt, sind in der Regionalliga West nur noch zwei Spieler, gegen hohe Gebühr, zulässig.

Der allerwichtigste Faktor im Eishockeygeschäft ist für jeden Verein auch das jährliche Budget. Durch Reisen bis nach Dortmund oder Kassel und die hohe Anzahl von Spielen, würden sich alleine die Reisekosten des Vereins deutlich vervielfachen. Organisatorische Kosten wie weitere Eiszeiten, Schiedsrichter (3-Mann-System anstelle des 2-Mann-Systems), mögliche Strafen oder weitere Gebühren machen auch den finanziellen Aspekt eines Aufstiegs beinahe unmöglich.

Insgesamt haben sich die Eifel-Mosel Bären aus oben genannten Gründen entschieden, auf einen Aufstieg in die Regionalliga West zu verzichten und beenden ihre Saison somit als Rheinland-Pfalz Meister. Dadurch wurde das Relegationsspiel gegen Ratingen überflüssig und vom Verband LEV-NRW komplett abgesagt. Das Spiel in Bitburg hätte auch gar nicht stattfinden können, da die Eishalle bereits wegen Renovierungsarbeiten vorzeitig geschlossen wurde. Das Team rund um Michal Janega wird Ende des Monats März abschließend ein Turnier im tschechischen Slaný bestreiten.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. März 2014 )
 
Eifel-Mosel Bären gewinnen Rheinland-Pfalz Meisterschaft PDF Drucken E-Mail
Montag, 24. Februar 2014

Nach einjähriger Abstinenz, ist der Wanderpokal der Eishockey Rheinland-Pfalz Meisterschaft, zurück im Eifel-Mosel Land. In einem kräfteraubenden und außergewöhnlichen Wochenende, setzte man sich summiert mit 8:5 Toren (2:5-Sieg im Hinspiel und 3:3-Unentschieden im Rückspiel) gegen die Mainzer Wölfe durch. Mit knapp 200 Zuschauern, feierten die Bären am späten Sonntagabend die verdiente Rheinland-Pfalz Meisterschaft.

RLP Meisterschaftsfinale Hinspiel (TSV SCHOTT Mainz – Eifel-Mosel Bären)

Hungrig auf Erfolg und hochmotiviert betraten die Eifel-Mosel Bären Freitagsabends, trotz leichter Verspätung, zum Meisterschaftshinspiel das Eis der Landeshauptstadt. Am Mainzer Bruchweg begann die wichtigste Partie der Saison durchaus hektisch, doch Patrick Berens ließ die Bären bereits in der 6. Spielminute zum ersten Mal jubeln. Beflügelt vom Torerfolg fanden die Mannen im gelben Dress zum gewohnten Spielsystem zurück.

Mit dem, zu diesem Zeitpunkt, amtierenden Meister aus Mainz, lieferte man sich einen ansehnlichen Schlagabtausch. Da am Ende jedoch nur das Ergebnis zählt, war es umso wichtiger, dass Marco Hillgärtner die Führung der Bären in der 24. Spielminute weiter ausbauen konnte. In einer Traumkombination von mehreren Doppelpässen mit Lukas Golumbeck, erhöhte Spielertrainer Michal Janega kurz vor der Pause auf einen souveränen drei-Tore-Vorsprung.

Auch im letzten Drittel der Partie fanden die Bären besser ins Spiel. Tom Barth zauberte zwischenzeitig sogar das 0:4 auf die Anzeigetafel, jedoch fielen die Bären in alte Verhaltensmuster zurück. Unnötige Fouls brachte die Mannschaft aus der Bierstadt zu oft in Unterzahlsituationen, so dass Mainz in genau solchen Situationen nicht lange fackelte und in wenigen Minuten zwei wichtige Treffer erzielen und auf 2:4 verkürzen konnte. Unbeeindruckt davon, traf erneut Tom Barth zum 2:5 Endstand am Mainzer Bruchweg und verschaffte den Bären somit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel, um die Rheinland-Pfalz Meisterschaft.

RLP Pokal Halbfinale Rückspiel (EHC Neuwied – Eifel-Mosel Bären)

Nur wenige Stunden nach dem Erfolg im Hinspiel, wartete auf die Eifel-Mosel Bären bereits eine ganz andere Aufgabe. Noch Samstagnachts fanden die Spieler ihren Weg nach Neuwied, um nur wenige Stunden später erneut auf dem Eis zu stehen. Im Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinale erreichte man im Hinspiel mit dem 2:2 gegen den EHC Neuwied eine erwähnenswerte Sensation, musste sich aber im Rückspiel Samstagsmorgens mit 11:2 (3:1,6:0,2:1) deutlich geschlagen geben.

Sichtlich vom anstrengenden Spiel in Mainz geprägt, liefen die Bitburger gleich einem sehr frühen 2:0 Rückstand hinterher. Die Deichstädter vom Rhein, die ihren Weg zurück in das Profieishockey gefunden haben, diktierten über weite Strecken die Partie vor 475 Zuschauern. Spätestens in der 20. Spielminute rückte eine mögliche Sensation für die Eifel-Mosel Bären ganz weit in die Ferne. Der Kopf der Mannschaft, Michal Janega, erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Check von Hinten und wurde frühzeitig zum Duschen geschickt. In der nachfolgenden 5-Minuten Unterzahl Situation besiegelte der EHC Neuwied ihren Anspruch auf das Rheinland-Pfalz Pokal Finale gegen den EHC Zweibrücken.

Die Bären zeigten dennoch weiteren Kampfgeist und kamen durch Cole Fink (16. Spielminute) und Marcel Hirsch (51. Spielminute) zu zwei Torerfolgen. Besonders bemerkenswert ist zusätzlich, dass Lukas Golumbeck vier Tore in Mainz und beide Tore in Neuwied vorbereiten konnte. Dennoch hatten die Eifel-Mosel Bären am Ende keine Chancen mehr auf das Pokalfinale.

RLP Meisterschaftsfinale Rückspiel (Eifel-Mosel Bären – TSV SCHOTT Mainz)

Wiedermals nur einen Tag später, wartete jedoch das priorisierte Meisterschaftsfinale auf die „Kufencracks“ der Eifel. Beim Rückspiel um die Rheinland-Pfalz Meisterschaft auf Bitburger Eis, bewahrheitete sich zunächst, wo vor viele Angst hatten. Oft stellten Beobachter der schnellsten Mannschaftssportart sich die Frage, ob drei Spiele innerhalb eines Wochenendes vielleicht doch eine zu hohe Belastung für die Spieler sei.

Schwerfällig und desorientiert starteten die Bären ins Spiel, so dass die Wölfe aus Mainz bereits in der zweiten Spielminute das 0:1 in der Bitburger Bärenhöhle erzielten. Erst nachdem Ian Harper im Tor der Eifel-Mosel Bären einen Strafstoß von Alexey Gebel parieren konnte, fanden die Bären endlich ins Spiel zurück. In einem umkämpften und mit vielen Strafzeiten bestückten Spiel, ging es oftmals hin und her. Mit ausreichend Zug zum Mainzer Tor egalisierte Tom Christy den frühen Treffer der Wölfe. Für den Gastgeber traf zusätzlich Andreas Weiler im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts, in dem man den drei-Tore-Vorsprung des Hinspiels wahren konnte.

Auch im zweiten Drittel wurden zahlreiche kleine Strafen verteilt, so dass oftmals die „Special Teams“ der Meisterschaftsaspiranten gefragt waren. Marc Stromberg im Tor der Mainzer Wölfe, ließ die Bitburger Stürmer oftmals verzweifeln und hielt sein Team ständig im Rennen, jedoch umsonst. Patrick Berens schoss bereits im zweiten Drittel in einer schönen Einzelaktion das dritte und letzte Tor für die Eifel-Mosel Bären. Auch wenn das Spiel weiterhin körperbetont und umkämpft blieb, blieb es ebenso beim 3:3 Endstand in einem ansehnlichen Meisterschaftsfinale.

Nach der Schlusssirene und der anschließenden Pokalübergabe zelebrierten die Eifel-Mosel Bären den verdienten Gewinn der Eishockey Rheinland-Pfalz Meisterschaft und bedankten sich zusätzlich bei allen Zuschauern und Unterstützern in dieser Saison. Als frischgebackener Meister qualifizieren sich die Eifel-Mosel Bären außerdem zum Relegationsspiel, gegen den Letztplatzierten der Regionalliga West (Ratinger Ice Aliens 1b oder TuS Wiehl), um den sportlichen Aufstieg in die viertklassige Regionalliga West. Weitere Informationen hierzu folgen.

Meisterkader 2013 / 2014:
Tor: Danny Engels, Ian Harper
Verteidigung: Patrick Berens, Cole Fink, Marco Hillgärtner, Marc Höffler, Michal Janega, Stefan Tschammer, Matthew Moskal, Marcel Hirsch
Sturm: Bastian Arend, Lukas Bares, Thomas Barth, Tom Christy, Damian Dabrowski, Lukas Golumbeck, Eric Guevremont, Ronny Hähnel, Ryan Macri, David Müller, Stefan Wanken, Andreas Weiler

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Februar 2014 )
 
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Rheinland-Pfalz Liga Saison 2014/15

vs.

Eifel-Mosel Bären gegen IHC Beaufort
So., 23. Nov. 2014 - 19:00 Uhr

 
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