Déjà-vu zum Start in die Playoffs – 4:5 n.P.

Bären verlieren, wie in der Vorrunde, nach Penaltyschießen gegen „89ers“

Spannend war es erneut und ein offener Schlagabtausch mit vielen kleinen Strafen auf beiden Seiten. Wie in der Hinrunde, gelingt dem amtierenden Meister aus Kassel der Ausgleich in Überzahl kurz vor Ende der Partie und gewinnt das zusätzliche Penaltyschießen. Die Bären starten somit mit einem Punkt in die entscheidende Meisterschaftsrunde der Eishockey Hessenliga.

Über 200 Zuschauer fieberten dem Playoff-Start der Eifel-Mosel Bären entgegen und wurden nur in einer einzigen Weise enttäuscht. Mit 4:5 nach Penaltyschießen können sich die Bären nur einen von drei möglichen Punkten sichern. Dabei hätte man in doppelter Überzahl, im letzten Spielabschnitt beim Stand von 4:3, den Sack zu machen können.

In der elften Spielminute ließ Thomas Barth die Fans der Bären zum ersten Mal jubeln und hoffen, jedoch egalisierte Constantin Schneider den Spielstand kurz vor der ersten Pause. Insgesamt gab es über die ganze Partie verteilt einige Strafzeiten auf beiden Seiten, so dass immer wieder die „Special Teams“ eine Rolle spielten.

Stefan Wanken konnte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts als erster eine solche Überzahlsituation nutzen und brachte die Gastgeber erneut in Führung. Diese blieb jedoch nicht lange bestehen, da Hans-Jochen Kalb der „89ers“ nicht nur einmal, sondern sogar zwei Mal (25. und 35. Spielminute) eine Unachtsamkeit der Bären ausnutzen konnte und somit das Spiel zu Gunsten der Gäste zum 2:3 drehte.

Der stetige Kampf der Eifel-Mosel Bären zahlte sich jedoch prompt wieder aus und die Eröffnungspartie der Hessenliga Playoffs kippte erneut. Lukas Golumbeck (36.) und Marc Höffler (40.) brachten die Bären vor der zweiten Drittelsirene erneut in Führung.

Jene Führung hätten die Bären mehrmals weiter ausbauen können, scheiterten jedoch ebenso oft am Kasseler Goalie Jan Eric Obernesser. So beispielsweise Bastian Arend, der Anfang des Schlussdrittels einen Strafstoß nicht verwandeln konnte. Ebenfalls gelang es den Bären nicht, zehn Minuten vor Ende der Partie, eine zwei-Mann Überzahlsituation umzumünzen. Hierbei fand ein Schlagschuss von Marcel Hirsch lediglich den Pfosten und verpasste somit eine zwei Tore Führung um nur wenige Millimeter.

Auf der anderen Seite das déjà-vu. Wie in der Hinrunde erhielten die „89ers“ kurz vor Schluss eine Überzahl zugesprochen und verwandelten ein eher kurioses Tor – 4:4 Ausgleich, erneut durch Hans-Jochen Kalb, zwei Minuten vor Ende der Partie. Dabei hätte es sogar noch schlimmer kommen können: Nur Sekunden nach dem Ausgleich entschied der Schiedsrichter auf einen Penalty für Kassel, der glücklicherweise vergeben wurde. Es blieb beim 4:4 nach regulärer Spielzeit.

Erst im offiziellen Penaltyschießen, welches die Entscheidung herbringen musste, waren die „89ers“ zielsicherer und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Die Eifel-Mosel Bären zeigten sich daraufhin sichtlich enttäuscht, mit dem Wissen die Partie aus der Hand gegeben zu haben. Am 18. Februar 2018 um 19:00 Uhr treffen die Eifel-Mosel Bären in der Eissporthalle Bitburg auf die Löwen Frankfurt U25, welche erst letzte Woche einen weiteren 25-jährigen ex-DEL Spieler für die Playoffs verpflichtet haben.

Diese zweite Partie der Eifel-Mosel Bären in der Meisterrunde könnte bereits wegweisend sein für den restlichen Verlauf der Playoffs oder Erinnerungen an die Vorrunde wecken. Hier verloren die Bären ebenfalls erst nach Penaltyschießen gegen die Löwen.

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